LOHRMANNS AMERICAN IPA

Reife Maracuja, saftige Papaya, Aprikose und Melone geben in der Nase ein tropisches Feuerwerk. Kein Vorgeplänkel, volle Frucht.
Am Gaumen dann pure Nostalgie. Multivitaminsaft, unverdünnt, wie früher bei Oma. Ein wilder Mix aus tropischen Früchten trägt das Bier überraschend leicht, fast schon verspielt über die Zunge.
Im Abgang zeigen sich feine Nuancen von Birne und rotem Apfel, die dem Ganzen Frische und Tiefe geben. Die Bitterkeit? Bewusst zurückgenommen und etwas zahmer als man es von Lohrmanns kennt, damit die Frucht die Bühne bekommt, die sie verdient.

Ein American IPA mit lautem Aroma, entspannt im Finish und gefährlich gut trinkbar.

PRODUKTBESCHREIBUNG

ZUTATEN & GESCHMACKSPROFIL

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener Malz, Cara Red, Weizenmalz), Hopfen(El Dorado, Ekuanot), Hefe

Lohrmanns IPA: Craftbeer Classics
Das IPA, abgekürzt für India Pale Ale, hat seinen Ursprung im England des 18. Jahrhunderts. Es ist hervorgegangen aus dem leichteren Pale Ale, einem obergärigen, hellen und zur damaligen Zeit wenig gehopften Bier. Eine Variante dieses Pale Ales war das „Oktober Bier“ (nicht zu verwechseln mit einem Oktoberfestbier…), welches von einigen Brauereien als stärker gehopfte und damit angeblich bis zu zwei Jahre haltbare Variante eingebraut wurde. Aufgrund seiner Haltbarkeit wurde es in die englischen ostindischen Kolonien verschifft und dort sehr populär. Angeblich produzierte man – um Gewicht zu sparen – speziell für den Export Biere mit höherer Stammwürze, die dann am Bestimmungsort mit Wasser verdünnt werden sollten. Was dann wohl aber nicht mehr geschah, man trank lieber gleich das starke Bier. Viele Brauereien in England hatten sich auf dieses Exportbier spezialisiert.

Anfang des 20. Jahrhunderts ging die Popularität der IPAs deutlich zurück, da man mit den modernen Dampfschiffen durch Suez- und Panamakanal viel weniger Zeit für die Reisen in die Kolonien benötigte. Zur Wiederentdeckung des Bierstils kam es dann Anfang der 1980er Jahre mit der amerikanischen Craft Beer Bewegung. Das IPA wurde zu einer eigenständigen Biersorte und ist heute zusammen mit dem leichteren Pale Ale gleichsam ein „Signature Beer“ aller Craftbeer-Brauereien.

Heutige IPAs sind in der Regel Biere mit hoher Stammwürze und entsprechend viel Alkohol, stark bitter gehopft und zusätzlich charakterisiert durch eine intensive Kalthopfung mit unterschiedlichsten Aromahopfen. Bei dieser Kalthopfung (auch Hopfenstopfen genannt) wird viel Hopfen zum bereits alkoholhaltigen Jungbier gegeben. Dies führt zu einer Extraktion von Aromastoffen aus dem Hopfen, die bei einer Gabe während des Hopfenkochens aus der Würze ausdampfen würden. Dadurch erhält man unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung der Geschmacksausrichtung eines IPAs. Dass diese spezielle Technik mit dem Reinheitsgebot vereinbar ist, wurde vom Deutschen Brauerbund 2012 bestätigt.

Unser IPA beruht auf einer Schüttung bestehend aus Pilsner Malz, Weizenmalz und einem speziellen Karamell- und Farbmalz, welches zusammen eine Stammwürze von 15,5 °P und eine dunkelgelbe Farbe mit 14 EBC ergab. Die Bitterung erfolgte mit den Bitterhopfen Magnum und Perle. Eine hochvergärende obergärige Hefe führt zu dem recht hohen Alkoholgehalt von 6,7 Vol%. Die intensive Bittere von 49 IBU ist sehr gut in den Malzkörper eingebunden. Die Kalthopfung erfolgte mit Cascade, dem ursprünglichsten der mittlerweile fast zahllosen Aromahopfen. Dieser Hopfen erzeugt die intensiven, an tropische Früchte erinnernden Aromanoten. Ein starkes, der Bezeichnung IPA würdiges Bier.

Bier & Essen

Die saftige Frucht und die bewusst zurückgenommene Bitterkeit machen dieses American IPA zum vielseitigen Essensbegleiter. Besonders gut passt es zu würzigen Bowls, gegrilltem Geflügel, Tacos oder asiatisch inspirierten Gerichten mit leichter Schärfe. Auch zu gereiftem Käse oder fruchtigen Desserts setzt es spannende Kontraste.

ERLEBE BIERVIELFALT IM KRAFTWERK MITTE

Im Herzen von Dresden revolutionieren wir die Bierkultur und die traditionelle Brauhausküche gleich mit.

UNTER AUFSICHT GEBRAUT

Entwickelt an der TU Dresden ist Lohrmanns das exzellente Ergebnis wissenschaftlicher Hopfenkunde mit spürbar intensiven Geschmacksnoten – ein Bier mit universitärem Tiefgang und hoher akademischer Stammwürze.

Einmal den Ausweis, bitte

Sorry, für dich heute nicht. Aber eine Milch können wir dir anbieten.